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Kurs 426                                                Die besondere Reihe
13./14.09.2019
Das Leben ist ein Spiel - spielerisch therapieren mit Methoden der personenzentrierten Spieltherapie
Dipl.-Psych. Sascha Neumann, Berlin

Spielen ist Leben lernen. Die Spieltherapie ist eines der wichtigsten Kindertherapieverfahren, das zur Zeit existiert. In diesem Angebot geht es genau um diese heilungsfördernden Merkmale der Spieltherapie. Eine der Haupttätigkeiten als Kind ist das Spiel – so lernen wir, so reifen wir, so entwickeln wir uns. Die Fähigkeit zu spielen löst innere und äußere Konflikte und führt letztlich zu einer Persönlichkeitsentwicklung. Diese Methoden lassen sich leicht vom Kind auf den Jugendlichen und schließlich auf den Erwachsenen übertragen. Das analoge und auch digitale Spiel hat seit dem Jahr 2000 eine große Fangemeinde und findet sich in vielen Bereichen des Lebens wieder - so auch in der Therapie. Diplom-Psychologe Sascha Neumann arbeitet seit fast zwanzig Jahren als Spieletherapeut und ist Experte für diese Art der Therapie. Und so werden wir in diesem Workshop an zwei Tagen spielerische Selbsterfahrung betreiben, die sich anschließend leicht in den therapeutischen Alltag übertragen lässt.

Inhalt:
Das Kind in Dir will spielen. Wir haben es manchmal nur verlernt. Wie kann diese Form der indirekten Kommunikation Einzug in den Therapiealltag nehmen? In dem zweitägigen Kurs vermittelt der Kursleiter in kurzen theoretischen Einheiten und praktischen Übungen, wie man analoge und digitale Spiele sowohl in therapeutischen Gruppen, als auch Einzelsitzungen integrieren kann. Es werden mit Hilfe von Selbsterfahrung, der eigenen Spiele-Biographie die persönliche Entwicklung betrachtet und mit einer neuen Perspektive versehen. Spiele dienen hier als Möglichkeit der Selbsterkenntnis, ja gar als Metapher für das Leben. Welche Fähigkeiten, die man als Kind durch das Spiel entwickelt hat, haben bis heute Einfluss auf unser Leben? Es werden Spiele präsentiert und erfahrbar gemacht, die weit über „Mensch-Ärger-Dich-Nicht“ und „Rommé“ hinausgehen.

Methoden:
Vortrag, Erfahrungsaustausch, Demonstration und Diskussion im Plenum, Kleingruppenübung, Selbsterfahrung

Ziel:
Erweiterung des eigenen (therapeutischen) Methodenwerkzeugkastens im Umgang mit digitalen und analogen Spielen.

Kursgebühr: 320€



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